Was sind aktiv gemanagte Fonds? Aktiv gemanagte Fonds sind Investmentfonds, bei denen ein Fondsmanager aktiv die Anlageentscheidungen trifft. Das Ziel des Fondsmanagers ist es, eine bessere Performance als der Vergleichsindex zu erzielen. Im Gegensatz zu passiv gemanagten Fonds, die den Index nur nachbilden, versuchen aktiv gemanagte Fonds, durch gezielte Auswahl von Wertpapieren und aktives Portfoliomanagement eine Überrendite zu erzielen.

Drei Beispiele für aktiv gemanagte Fonds

  1. Fidelity Contrafund: Der Fidelity Contrafund ist einer der bekanntesten aktiv gemanagten Fonds. Er wurde im Jahr 1967 aufgelegt und wird von Fidelity Investments verwaltet. Der Fondsmanager wählt aus einer breiten Palette von Aktien aus verschiedenen Sektoren und versucht, langfristig eine überdurchschnittliche Rendite zu erzielen.
  2. PIMCO Total Return Fund: Der PIMCO Total Return Fund ist ein Anleihefonds, der von Pacific Investment Management Company (PIMCO) verwaltet wird. Der Fondsmanager nutzt seine Expertise im Anleihebereich, um eine breite Palette von Anleihen auszuwählen und aktiv das Portfolio zu verwalten. Das Ziel des Fonds ist es, attraktive Renditen bei begrenztem Risiko zu erzielen.
  3. T. Rowe Price Equity Income Fund: Der T. Rowe Price Equity Income Fund ist ein Dividendenfonds, der darauf abzielt, ein stabiles Einkommen durch eine Mischung aus Dividendenzahlungen und Kursgewinnen zu generieren. Der Fondsmanager investiert in Aktien von Unternehmen mit soliden Dividendenaussichten und einem nachhaltigen Geschäftsmodell.

Warum sind ETFs eine bessere Alternative zu Fonds? ETFs haben in den letzten Jahren an Popularität gewonnen und bieten verschiedene Vorteile gegenüber aktiv gemanagten Fonds:

1. Kosten: ETFs haben oft niedrigere Kosten als aktiv gemanagte Fonds. Da ETFs den Index passiv nachbilden, fallen keine hohen Managementgebühren an. Die niedrigeren Kosten können langfristig zu einer besseren Rendite für den Anleger führen.

2. Rendite: Studien haben gezeigt, dass die Mehrheit der aktiv gemanagten Fonds es nicht schafft, langfristig den Vergleichsindex zu übertreffen. ETFs hingegen bieten eine breite Diversifikation und die Möglichkeit, den Markt zu einem relativ niedrigen Preis abzubilden. Dies kann zu einer besseren Rendite führen, insbesondere wenn man die langfristige Performance betrachtet.

Fazit Aktiv gemanagte Fonds sind eine traditionelle Anlagestrategie, bei der ein Fondsmanager aktiv die Anlageentscheidungen trifft. Beispiele dafür sind der Fidelity Contrafund, der PIMCO Total Return Fund und der T. Rowe Price Equity Income Fund. Allerdings haben ETFs als alternative Anlageform viele Vorteile, darunter niedrigere Kosten und potenziell bessere Renditen. Es ist wichtig zu beachten, dass sowohl aktiv gemanagte Fonds als auch ETFs ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Bei der Auswahl einer Anlagestrategie sollten Anleger ihre eigenen Ziele, Risikotoleranz und Präferenzen berücksichtigen.


Hinweis: Dieser Blogpost bietet grundlegende Informationen zu aktiv gemanagten Fonds und ETFs und ersetzt keine individuelle Finanzberatung. Es wird empfohlen, sich bei Fragen zur Geldanlage an einen qualifizierten Finanzberater zu wenden.