Eine Limitorder ist eine Art von Auftrag, den Aktionär/innen an ihre Broker oder Online-Handelsplattform senden können. Mit einer Limitorder geben Aktionär/innen einen spezifischen Preis an, zu dem sie bereit sind, ein Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen. Die Order wird erst ausgeführt, wenn der angegebene Preis erreicht oder überschritten wird.

Wie funktioniert eine Limitorder?

Der Ablauf einer Limitorder sieht wie folgt aus:

  1. Festlegung des Limits: Aktionär/innen geben den gewünschten Preis an, zu dem sie kaufen oder verkaufen möchten. Wenn Aktionär/innen ein Wertpapier kaufen möchten, legen sie ein Kauflimit fest, das unter dem aktuellen Marktpreis liegt. Wenn Aktionär/innen ein Wertpapier verkaufen möchten, legen sie ein Verkaufslimit fest, das über dem aktuellen Marktpreis liegt.
  2. Übermittlung an den Broker: Die Aktionär/innen senden die Limitorder an ihren Broker oder ihre Online-Handelsplattform. Die Order wird im System des Brokers registriert und auf dem Markt platziert.
  3. Ausführung der Order: Wenn der Markt den angegebenen Preis erreicht oder überschreitet, wird die Limitorder ausgeführt. Bei einer Kauforder wird das Wertpapier zum angegebenen Preis oder einem besseren Preis gekauft. Bei einer Verkaufsorder wird das Wertpapier zum angegebenen Preis oder einem schlechteren Preis verkauft.
  4. Nicht-Ausführung der Order: Wenn der Markt den angegebenen Preis nicht erreicht oder überschreitet, bleibt die Limitorder offen und wird nicht ausgeführt. Die Order kann zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden, wenn der Markt den gewünschten Preis erreicht.

Warum nutzen Aktionär/innen Limitorders?

Die Verwendung von Limitorders bietet Aktionär/innen verschiedene Vorteile:

  1. Präzise Preissteuerung: Durch die Festlegung eines spezifischen Preises haben Aktionär/innen eine präzise Kontrolle über ihre Kauf- oder Verkaufsaufträge. Sie können sicherstellen, dass sie zu einem gewünschten Preis kaufen oder verkaufen, und vermeiden unerwartete Transaktionskosten.
  2. Risikomanagement: Limitorders ermöglichen es Aktionär/innen, ihre Risiken zu kontrollieren. Durch die Festlegung eines Verkaufslimits können Aktionär/innen ihre Gewinne schützen und Verluste begrenzen. Auf diese Weise können sie ihre Handelsstrategie besser steuern und ihre Investitionen absichern.
  3. Automatisierung: Limitorders können im Voraus festgelegt werden und automatisch ausgeführt werden, sobald der Markt den angegebenen Preis erreicht. Dies ermöglicht es Aktionär/innen, den Markt zu beobachten, ohne ständig präsent sein zu müssen.

Fazit

Limitorders sind eine nützliche und effektive Methode für Aktionär/innen, um ihre Transaktionen auf dem Markt zu steuern und ihre Handelsstrategie zu optimieren. Durch die Festlegung eines spezifischen Preises können Aktionär/innen ihre Transaktionskosten kontrollieren, Risiken begrenzen und von automatisierten Ausführungen profitieren. Es ist wichtig zu beachten, dass Limitorders nicht garantiert ausgeführt werden, wenn der Markt nicht den gewünschten Preis erreicht. Aktionär/innen sollten ihre Limitorders sorgfältig festlegen und den Markt weiterhin beobachten, um Anpassungen vorzunehmen, wenn nötig. Limitorders sind ein wertvolles Instrument für Aktionär/innen, die ihre Handelsstrategie verbessern möchten.