Der Spread ist die Differenz zwischen dem Geldkurs (Bid) und dem Briefkurs (Ask) einer Aktie. Der Geldkurs ist der höchste Preis, zu dem jemand bereit ist, eine Aktie zu kaufen, während der Briefkurs der niedrigste Preis ist, zu dem jemand bereit ist, eine Aktie zu verkaufen. Der Spread repräsentiert also den Preisunterschied zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis einer Aktie.

Bedeutung des Spreads für angehende Aktionär/innen Der Spread hat für angehende Aktionär/innen verschiedene Bedeutungen und Auswirkungen:

  1. Kosten für den Handel: Der Spread stellt die Handelskosten dar, die angehende Aktionär/innen beim Kauf oder Verkauf einer Aktie zahlen müssen. Da der Kaufpreis höher ist als der Verkaufspreis, ergibt sich der Spread als Differenz. Je größer der Spread ist, desto höher sind die Handelskosten und desto mehr müssen angehende Aktionär/innen zahlen, um eine Aktie zu kaufen oder zu verkaufen.
  2. Liquidität des Marktes: Der Spread kann auch als Maß für die Liquidität des Marktes dienen. Wenn der Spread eng ist, also die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs gering ist, deutet dies auf einen liquiden Markt hin. Ein enger Spread erleichtert den Handel und ermöglicht es angehenden Aktionär/innen, Aktien zu einem günstigeren Preis zu kaufen oder zu verkaufen.
  3. Einfluss auf die Rendite: Der Spread kann sich auf die Rendite der Investition auswirken. Da angehende Aktionär/innen den Spread bezahlen müssen, verringert sich ihre potenzielle Rendite beim Kauf einer Aktie. Es ist wichtig, den Spread bei der Berechnung der erwarteten Rendite zu berücksichtigen, um realistische Ergebnisse zu erzielen.

Der Einfluss des Spreads auf den Handel Der Spread hat auch Auswirkungen auf den Handel von Aktien:

  1. Market Orders und Limit Orders: Bei einer Market Order wird eine Aktie zum aktuellen Briefkurs gekauft oder zum aktuellen Geldkurs verkauft. Der Spread spielt dabei eine wichtige Rolle, da angehende Aktionär/innen beim Kauf einer Aktie den höheren Briefkurs und beim Verkauf den niedrigeren Geldkurs erhalten. Bei einer Limit Order können angehende Aktionär/innen den Preis festlegen, zu dem sie kaufen oder verkaufen möchten, um den Einfluss des Spreads zu minimieren.
  2. Volatilität und Spread-Erweiterung: In Zeiten hoher Volatilität kann der Spread sich erweitern. Wenn der Markt unruhig ist und es viele Kauf- oder Verkaufsaufträge gibt, können die Handelskosten steigen, da der Spread größer wird. Angehende Aktionär/innen sollten dies bei der Platzierung von Orders berücksichtigen und möglicherweise den Handel in volatilen Marktphasen einschränken.

Fazit Der Spread, auch Geld-Brief-Spanne genannt, ist der Preisunterschied zwischen dem Kauf- und dem Verkaufspreis einer Aktie. Er hat Auswirkungen auf die Handelskosten, die Liquidität des Marktes und die Rendite der Investition. Angehende Aktionär/innen sollten den Spread bei ihren Investitionsentscheidungen berücksichtigen und die Kosten des Handels evaluieren, um realistische Renditeerwartungen zu haben. Es ist auch wichtig, den Spread während des Handels zu beobachten und auf eventuelle Spread-Erweiterungen in volatilen Marktphasen vorbereitet zu sein. Durch ein Verständnis des Spreads können angehende Aktionär/innen ihre Handelsstrategie optimieren und ihre Anlageentscheidungen besser treffen.