Eine Stopp Loss Order ist eine Art von Handelsauftrag, den angehende Aktionär/innen an ihre/n Broker/in senden, um automatisch eine Aktie zu verkaufen, wenn ihr Wert einen bestimmten vorher festgelegten Kurs erreicht oder unterschreitet. Diese Order dient dazu, Verluste zu begrenzen und das Kapital zu schützen, indem automatisch verkauft wird, wenn der Aktienkurs einen bestimmten Schwellenwert erreicht.

Funktionsweise einer Stopp Loss Order Die Stopp Loss Order funktioniert wie folgt:

  1. Festlegung des Stopp Loss Levels: Eine angehende Aktionär/in legt den Stopp Loss Level fest, der den Preis definiert, bei dem die Aktie verkauft werden soll. Dieser Level wird unterhalb des aktuellen Aktienkurses platziert, um einen Puffer für natürliche Kursschwankungen zu haben.
  2. Übermittlung der Order an den Broker: Die angehende Aktionär/in gibt die Stopp Loss Order bei ihrer/m Broker/in auf. Die Order enthält Informationen wie den Namen der Aktie, die Anzahl der zu verkaufenden Aktien und den Stopp Loss Level.
  3. Ausführung der Order: Wenn der Aktienkurs den Stopp Loss Level erreicht oder unterschreitet, wird die Order automatisch aktiviert und die Aktie wird zum nächsten verfügbaren Preis verkauft. Dies geschieht normalerweise innerhalb weniger Sekunden oder Minuten, abhängig von der Liquidität des Marktes.

Vorteile einer Stopp Loss Order Die Verwendung einer Stopp Loss Order bietet angehenden Aktionär/innen verschiedene Vorteile:

  1. Risikokontrolle: Eine Stopp Loss Order ermöglicht es angehenden Aktionär/innen, Verluste zu begrenzen und ihr Kapital zu schützen. Wenn der Aktienkurs den vorher festgelegten Stopp Loss Level erreicht, wird die Aktie automatisch verkauft, um weitere Verluste zu vermeiden.
  2. Emotionale Distanz: Durch die Verwendung einer Stopp Loss Order können angehende Aktionär/innen Emotionen aus dem Handelsprozess nehmen. Sie müssen nicht manuell entscheiden, wann sie eine Aktie verkaufen sollen, sondern haben klare und vordefinierte Regeln.
  3. Automatisierung: Die Stopp Loss Order ermöglicht es angehenden Aktionär/innen, den Verkaufsprozess zu automatisieren. Dies ist besonders nützlich, wenn sie nicht in der Lage sind, den Markt kontinuierlich zu überwachen.

Hinweise zur Verwendung von Stopp Loss Orders Bevor angehende Aktionär/innen Stopp Loss Orders verwenden, sollten sie einige wichtige Punkte beachten:

  1. Angemessener Stopp Loss Level: Der Stopp Loss Level sollte sorgfältig festgelegt werden, um unnötige Verkäufe aufgrund kurzfristiger Kursschwankungen zu vermeiden. Es ist wichtig, den Aktienkursverlauf und die Volatilität der Aktie zu berücksichtigen.
  2. Regelmäßige Überprüfung: Es ist ratsam, Stopp Loss Levels regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Der Markt und die Aktienkurse können sich schnell ändern, daher sollten angehende Aktionär/innen ihre Strategie an die aktuellen Bedingungen anpassen.
  3. Keine Garantie für Verlustbegrenzung: Obwohl eine Stopp Loss Order dazu dient, Verluste zu begrenzen, besteht keine Garantie dafür, dass der Verkauf zum gewünschten Preis erfolgt. Bei einer schnellen und starken Kursbewegung kann der Verkaufspreis unter dem Stopp Loss Level liegen.

Fazit Die Verwendung einer Stopp Loss Order ist eine wichtige Handelsstrategie, um Verluste zu begrenzen und das Kapital zu schützen. Durch die Festlegung eines vordefinierten Stopp Loss Levels können angehende Aktionär/innen ihre Verluste kontrollieren und gleichzeitig Emotionen aus dem Handelsprozess nehmen. Es ist wichtig, angemessene Stopp Loss Levels festzulegen und diese regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Marktbedingungen entsprechen. Eine Stopp Loss Order ist jedoch keine Garantie für Verlustbegrenzung und sollte als Teil einer umfassenden Handelsstrategie betrachtet werden. Indem angehende Aktionär/innen die Vorteile und Richtlinien einer Stopp Loss Order verstehen, können sie ihre Handelsaktivitäten optimieren und ihre Anlageziele effektiver verfolgen.